Monumentales Marken

Im dreizehnten Jahrhundert siedelten sich Mönche aus dem Friesischen Kloster Mariengaarde an. Ihren hauptsächlichen Lebensunterhalt verdienten sie mit Ackerbau und Viehzucht. Um sich gegen das Wasser zu schützen wurden Deiche rund um die Insel angelegt. Außerdem wurden die Häuser auf Erhöhungen gebaut. Im vierzehnten Jahrhundert gab es regelmäßig Deichbrüche wodurch das Salzwasser wieder freies Spiel bekam. Die Einwohner spezialisierten sich auf Fischerei aber der Bau des Abschlußdeiches 1932 bedeutete das Ende dieser Einkunftsquelle.

Auffallende Kleidertracht

Schon mehr als ein Jahrhundert ist das ehemalige Fischerdorf ein touristischer Anziehungspunkt. Die auffallende Kleidertracht hat dazu beigetragen, aber auch die charakteristischen Holzhäuser auf Pfählen in den Werven, künstlichen Erhöhungen worauf gewohnt wurde. Gegenwärtig bestehen noch fünfzehn Werven, wovon zwölf bewohnt sind. Hier stehen die kleinen, einfältigen Holzhäuschen oft dicht gegeneinander gebaut. Wandern Sie über die Werven, zwischen den Holzhäusern, über Aufholbrücken und durch schmale Stege, es gibt ihnen das Gefühl zurück zu sein in der Zeit.

Besuch das Marker Museum

Das Museum ist untergebracht in sechs historischen Wohnungen im alten Zentrum. Ein Teil hat seine ursprüngliche Einteilung behalten und ist eingerichtet wie eine Marker Fischerfamilie dort bis 1932 wohnte. Typisch Marker Elementen sind die weiß gekalkten Wände behangen mit Tellern und Abbildungen, die Spanhölzernen Dosen in denen Kleidertrachtunterteile bewahrt wurden, das offene Feuer, die Regetonne, das Wandbett und die bemalten Schränke. Daneben finden Sie dort eine Textilkollektion, eine einzigartige Versammlung von Marker Kleidertrachten, Bilder von Reinier Peijnenburg und Kunstwerke von Jan Moenis, sowie Deckelkisten, Holzschuhe und Schultafeln.

Auf Marken werden Sie auch rund um den Hafen die meisten Restaurants finden. Für eine Kneipentour ist dieses Dorf echt nicht geeignet.